Wo eben noch alles in absoluter Ferienruhe und Stille lag, war plötzlich von Mittags um 14 Uhr bis in den Abend gegen 20 Uhr fröhliches Leben und lustiges Treiben. Anlass war die Ankunft des ejm-eams mit dem Programm „Lass ma´raus geh´n“. Das Jugend-Team fuhr mit der „AnsprechBAR“ und einem Kleinbus vor, packte aus und ruckzuck entstand ein bunter Marktplatz mit vielen aktiven und interessanten Spielstationen. Auffällig war besonders die AnsprechBAR selber, um die herum ein Kicker, ein Mini-Billard oder ein „Riesen-Jenga-Turm“ zum spielen einluden, sowie das gelbe Speedminton oder Volleyballfeld. Aber auch der blaue Pavillon, unter dem an Tischen und Bänken kunstvolle Henna-Tatoos auf Arme, Hände, Beine und Schultern gemalt oder bunte Bändchen geknüpft wurden, war ein beliebter Treffpunkt.

Wen sich von den jungen Besucher*innen jemand etwas suchend umschaute, wurde sie*er gleich von einem Mitglied des Teams eingeladen, vielleicht eine runde Wickingerschach oder Mölkije zu spielen oder sich im Graffiti sprayen auszuprobieren. Für manche war jedoch das Highlight, an einem Kletterseil gesichert bis zu 13 m hoch auf einen Baum zu klettern oder mit einem Kanu auf der Lahn zu fahren.Für die bis zu 30 Kinder und Jugendlichen, die sich in Marburg, in Wehrda und Cappel, in Michelbach, Lohra oder Ebsdorf bei „Lass ma´raus geh´n“ einfanden, war es eine tolle Abwechslung in ihrem Ferienalltag und auch für die 15 vorwiegend ehrenamtlichen ejm-Teamer*innen, die sich abwechselnd engagierten, war es jedesmal wieder ein großes Vergnügen, dieses ejm-Programm an einem Ort entfalten zu können. Entstanden war die Idee aus der Not heraus, dass die geplanten Sommerfahrten nicht stattfinden konnten. Und wie manches Andere auch wurde es eine „Corona-Entdeckung“, die ganz sicher in anderen Ferien auch wieder aktiviert wird.